Passives Einkommen ohne Startkapital: Geht das wirklich?

Passives Einkommen ohne Startkapital: Geht das wirklich?

Es klingt wie der Heilige Gral des Geldverdienens. Du kannst passives Einkommen ohne Startkapital erwirtschaften! Aber klappt das wirklich? Und wenn ja, wie genau?

In diesem Artikel lernst du Geschäftsideen kennen, die nur etwas Zeit und Arbeitseinsatz erfordern. Häufig dauert es eine Weile, bis ein solches Geschäft richtig anläuft. Deshalb ist Durchhaltevermögen gefragt. Hast du die ersten Hürden hinter dir, wirst du dein Geld sprichwörtlich im Schlaf verdienen.

Dienstleistungen vermitteln: Wer sagt, dass du selbst arbeiten musst?

Eine simple Methode, um passives Einkommen ohne Startkapital zu erhalten, ist das Vermitteln von Dienstleistungen. Du schaust zunächst auf Plattformen wie Upwork und Fiverr, für welche Dienstleistungen Menschen bereit sind, Geld zu bezahlen. Anschließend ermittelst du über Google den marktüblichen Preis für diese Dienstleistungen.

Beispiel Webdesign: Das Erstellen einer Landingpage kostet laut Google im Durchschnitt zwischen 500 und 1.500 Euro. Auf Fiverr wird diese Dienstleistung häufig für 200 Euro oder weniger angeboten. Findest du jemanden, der bereit ist den marktüblichen Preis zu bezahlen, verkaufst du ihm die Dienstleistung, lässt die Webseite über Fiverr produzieren und streichst die Preisdifferenz als Gewinn ein.

Dieses Geschäftsmodell ist nicht hundertprozentig passiv. Dir bleibt zwar das mühselige Erstellen einer guten Webseite erspart; du hast aber immer noch die Arbeit der Kundengewinnung am Hals. Natürlich könntest du diese Arbeit an einen virtuellen Assistenten delegieren oder einfach irgendwo Werbung schalten. Aber das kostet Geld und wir wollen passives Einkommen ohne Startkapital erzielen.

Gegenstände vermieten: Lass deine Besitztümer für dich arbeiten

Alle Dinge, die du besitzt, kannst du vermieten. Das geht über Plattformen wie Erento schnell und einfach. Besonders gut für dieses Geschäftsmodell geeignet sind Dinge, die du nur hin und wieder benutzt, beispielsweise eine Bohrmaschine. Wenn du nicht gerade jetzt ein Loch bohren musst, liegt dieses Werkzeug einfach nur im Keller herum und setzt Staub an. Warum nicht die Bohrmaschine anderen Menschen über eine Mietplattform zur Verfügung stellen und damit passives Einkommen ohne Startkapital verdienen? Irgendwo gibt es garantiert jemanden, der ein Loch bohren muss.

In eine ähnliche Richtung geht das Vermieten von Zimmern über Airbnb. Hast du ein Gästezimmer, das nur einmal im Jahr benutzt wird, wenn die Schwiegermutter vorbeikommt, kannst du es die restliche Zeit über vermieten. Dabei kann es aber passieren, dass du gesetzliche Regelungen wie das Abführen einer Tourismusgebühr beachten musst. Informiere dich bei deiner Stadt oder Gemeinde, bevor du deine Wohnung auf Airbnb anbietest.

Abo-Produkte empfehlen: Baue dir ein regelmäßiges, passives Einkommen auf

Mit Hilfe von Produkten, die der Kunde abonnieren muss, kannst du dir ein regelmäßiges passives Einkommen aufbauen. Diese Produkte musst du nicht selbst herstellen. Auf Plattformen wie Clickbank und Digistore24 findest du fertige Produkte in Hülle und Fülle.

Alles, worauf du achten musst, ist, dass es sich um Abonnements handelt. Vermittelst du ein Produkt, für das du nur einmal Geld erhältst, musst du ständig neue Kunden auftreiben. Das ist das Gegenteil von passivem Einkommen. Vermittelst du hingegen ein Produkt, das der Kunde abonnieren muss, erhältst du so lange Geld, bis der Kunde das Abo kündigt. Du kannst dir damit ein regelmäßiges passives Einkommen aufbauen, das mit jedem neu gewonnenen Kunden weiter wächst.

Melde dich einfach auf einer Plattform wie Digistore24 als Affiliate-Partner an, suche dir ein Produkt und lasse dir dafür einen Werbelink generieren. Kauft ein Kunde über diesen Link das Produkt, verdienst du Geld.

Um den Link zu bewerben, erstellst du eine Webseite zu einem bestimmten Nischenthema, beispielsweise Fitness für Frauen ab 40. Dort bietest du dein Produkt an, das natürlich perfekt zur Zielgruppe passen muss. Alternativ kannst du auch einen zum Thema passenden Account auf Instagram oder einer anderen sozialen Plattform einrichten. Dort ist es aber meistens schwieriger, den Werbelink einzubinden, weil diese Plattformen es nicht gerne sehen, wenn die Nutzer über deinen Link abwandern.

Ebooks verkaufen: Verdiene doppelt mit dieser Strategie

Anstatt eine Webseite oder einen Social-Media-Account einzurichten, kannst du auch ein Ebook zu deinem Nischenthema auf Amazon KDP veröffentlichen. Bei dieser Methode verdienst du einmal über den Verkauf des Buches und ein zweites Mal, wenn jemand über den in das Buch integrierten Werbelink das von dir beworbene Produkt kauft.

Natürlich darf das Buch kein reiner Werbeprospekt sein. Schreibe einen allgemeinen Ratgeber über Fitness und empfehle am Ende das Produkt. Gefällt dem Leser dein Buch und betrachtet er dich, dank des vermittelten Fachwissens, als Experte, wird er deine Produktempfehlung akzeptieren. Versuchst du allerdings in jedem zweiten Satz, dein Produkt an den Mann zu bringen, bekommt das Buch schlechte Rezensionen und der Leser sieht dich nur als Werbefuzzi.

Noch lukrativer wird das Geschäft, wenn du alles miteinander kombinierst. Erstelle eine zum Buch passende Webseite und zusätzlich themenbasierte Seiten auf Facebook, Instagram und Co. Auf diese Weise kannst du den Kunden auf verschiedenen Wegen erreichen und erhöhst die Chancen auf einen Verkauf dramatisch. 

Wissen in Geld verwandeln: Erziele passives Einkommen mit einem Online-Kurs

Du kannst etwas, das andere Leute gerne lernen würden? Das ist die ideale Voraussetzung für einen eigenen Online-Kurs. Wählst du ein zeitloses Thema, kann dir der Kurs mehrere Jahre lang passives Einkommen erwirtschaften.

Das Erstellen von einem Online-Kurs ist viel Arbeit. Die musst du aber nur ein einziges Mal machen. Ist der Kurs fertig, lädst du ihn auf eine E-Learning-Plattform wie Udemy hoch und legst deinen Preis fest. Um alles weitere kümmert sich die Plattform.

Auch beim Online-Kurs solltest du das Thema auf eine Nische herunterbrechen, um die Verkaufschancen zu erhöhen. Anstatt ganz allgemein einen Fotografiekurs anzubieten, könntest du Portraitfotografie mit einem iPhone als Kursthema wählen.

Die Einnahmen steigern kannst du, indem du weitere Kurse erstellst oder Updates für die vorhandenen anbietest.

Fazit: Passives Einkommen ohne Startkapital ist tatsächlich möglich

Alle hier vorgestellten Methoden haben sich in der Praxis bewährt. Es gibt Internetnutzer, die sich damit ein fünfstelliges monatliches passives Einkommen aufgebaut haben. Sei dir aber darüber im Klaren, dass diese Menschen hart für ihren Erfolg gearbeitet haben.

Jedes Geschäft braucht eine Anlaufzeit. Durch den Einsatz von Geld lässt sich diese Zeit verkürzen, indem du beispielsweise Werbung schaltest. Ganz ohne Geld musst du die komplette Anlaufzeit durchstehen. Je nach Geschäftsmodell kann es sich dabei um Monate oder sogar Jahre handeln, in denen du keinen Cent verdienst.

Die schnellsten Erfolge haben wir mit dem Vermieten von Gegenständen und Online-Kursen erzielt. Am längsten dauert es mit der Social-Media-Strategie, weil die meisten Plattformen hoffnungslos überlaufen sind und du einem Algorithmus ausgesetzt bist, der für dich entscheidet, wer deine Beiträge sehen darf.

Am Anfang ist passives Einkommen ohne Startkapital niemals wirklich passiv. Du musst die Sache erst ins Rollen bringen und im Vorfeld viel Zeit und Arbeit hineinstecken. Erst danach darfst du dich zurücklehnen und Geld im Schlaf verdienen. 


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