Wie du dir passives Einkommen mit Dividenden aufbaust. Schritt für Schritt

Wie du dir passives Einkommen mit Dividenden aufbaust. Schritt für Schritt

Kursschwankungen an der Börse sind völlig normal. Seit dem Jahr 1959 geht der Kurs des DAX aber nach oben. Wäre es da nicht eine gute Idee, von diesem Aufwärtstrend zu profitieren? Passives Einkommen mit Dividenden zu erwirtschaften bedeutet, in regelmäßigen Abständen Ausschüttungen zu erhalten. Doch fangen wir einmal ganz am Anfang an …

Dividenden: Was kann man sich darunter vorstellen?

Wenn Du eine Aktie erwirbst, dann hältst Du damit auch einen Anteil an der entsprechenden Firma, der Aktiengesellschaft (AG). Was passiert, wenn Gewinne erzielt werden? Je nach Aktie wird ein Teil davon an die Anteilseigner verteilt. Das Aktiengesetz spricht vom „auszuschüttenden Betrag“. Allgemein bekannter ist der Begriff „Dividende“. Umgangssprachlich bezeichnet der Term auch Ausschüttungen, welche „zinsartige Erträge“ enthalten. Dies ist etwa bei Investmentfonds der Fall. 

Doch mit was für einem Ertrag kannst Du rechnen? Hier wird es spannend, denn die Dividende wird auf der Hauptversammlung des Unternehmens beschlossen. Der jährlich festgelegte Betrag bestimmt nun deine Dividendenrendite. Du profitierst also nicht bloß von steigenden Aktienkursen, sondern auch von Unternehmensgewinnen. 

Eine monatliche Rendite erzielen: So geht es!

In der Praxis ist es einfach, passives Einkommen mit Dividenden zu generieren. Du musst einzig und allein in ein Finanzprodukt investieren, welches Erträge ausschüttet. Dies können Aktien, ETFs aber auch Anleihen sein. Je nach Produkt kannst Du jetzt monatliche Gewinne einstreichen. Andere Ausschüttungsintervalle wie etwa 1x jährlich sind auch möglich. Darum solltest Du dich im Vorfeld gut informieren, bevor Du beginnst, mit Dividenden passives Einkommen zu erzeugen. 

Die Transaktionen werden über deine Bank oder einen Broker abgewickelt. Unter Letzterem versteht man einen spezialisierten Händler. Dieser kauft und verkauft in deinem Namen Finanzprodukte an der Börse. Auch das Einrichten eines Sparplans ist zumeist möglich. Dies ermöglicht dir eine kontinuierliche Investition in Aktien und ETFs. Für diese Dienstleistung wird natürlich eine Gebühr genommen, die unterschiedlich hoch ausfällt. Preise vergleichen lohnt sich!

Dividenden Durch Aktien erzielen

Ganz klassisch kannst Du an der Börse spezielle Aktien erwerben, mit denen Du ein passives Einkommen erzielen kannst. Der Vorteil besteht darin, dass Du dir ein ganz individuelles Portfolio zusammenstellen kannst. Dies erlaubt dir etwa eine Spezialisierung auf bestimmte Branchen. Eine solche Strategie bedeutet, ein relativ hohes Risiko zu fahren. Du kannst zwar hohe Gewinne erzielen, wenn die Aktie sprunghaft an Wert gewinnt – aber natürlich auch Verluste. Doch wie hoch ist die typische Rendite bekannter Aktien? Die Allianz zahlt etwa 5 %, ProSiebenSat1 hingegen nur etwa 3,9 %. Es kann Durchaus sinnvoll sein, das eigene Portfolio zu diversifizieren. Dies bedeutet schlichtweg, eine Palette unterschiedlicher Aktien zu erwerben, um etwaige Kursschwankungen auszugleichen. 

ETFs mit Dividendenausschüttung 

In einem Aktienindex sind bestimmte Wertpapiere enthalten. Im DAX sind dies die 40 wertvollsten Firmen Deutschlands. Wertpapier-ETFs sind handelbare Investmentfonds. Ein Anteil an dem Fonds entspricht vielen kleinen Anteilen an allen Aktien in einem bestimmten Index. Dies kann der DAX sein, muss es aber nicht. Es existieren auch ETFs für Rohstoffe und Anleihen. Der entscheidende Punkt ist, dass Du deine Investitionen Durch den Kauf von Anteilen automatisch diversifizierst. Ein weiterer Vorteil besteht in den geringen Transaktionskosten. Ein Totalverlust ist auch so gut wie ausgeschlossen, denn dass alle Unternehmen im Fonds gleichzeitig insolvent werden, ist sehr unwahrscheinlich. 

Dividenden Durch Aktien-ETFs erzielen

Ein beliebter Dividenden-ETF ist der “iShares STOXX Global Select Dividend 100 UCITS ETF”. Schon Durch den Kauf eines einzelnen Anteils kannst Du von den Dividendenausschüttungen von 100 verschiedenen Aktien profitieren. Diese sind im STOXX Global 1800 Index aufgeführt. Dieser beinhaltet ausschließlich jene Aktien, deren Dividende in den letzten 5 Jahren nicht gesunken ist. Darüber hinaus werden aber auch Anforderungen an die Höhe der Gewinnausschüttung gestellt. Werden die Kriterien nicht mehr erfüllt, wird das entsprechende Papier aus dem Index geworfen. So kannst Du sicher sein, dass Du auch dauerhaftes passives Einkommen mit Dividenden erzielen kannst. 

Alternative: Staatsanleihen-ETF

Legst Du auf eine monatliche Ausschüttung wert, kannst Du dir den Staatsanleihen-ETF mit der WKN A0NECU von iShares einmal genauer anschauen. Dieser investiert in Staatsanleihen verschiedener Schwellenländer, der „Emerging Markets“. Das Besondere an dem Produkt ist, dass die Papiere eine Restlaufzeit von mindestens 2 Jahren haben und in US-Dollar gehandelt werden. Eine interessante Anlagemöglichkeit für Kleinsparer, die z. B. jeden Monat 100 Euro anlegen wollen, um Durch Dividenden passives Einkommen aufzubauen. Wenn Du jeden Monat Geld investierst, welches Du nicht benötigst, kannst Du dir Durch den Zinseszins Effekt über die Jahre ein hübsches finanzielles Polster anlegen. 

Wie sieht eine gute Dividendenstrategie aus?

Jedes Investment birgt gewisse Risiken. Das Risiko lässt Du dir von den Firmen bezahlen. Dabei ist zwischen dem Gewinn Durch Dividenden und dem Gewinn Durch Kurssteigerungen zu unterscheiden. Wird eine Dividende ausgeschüttet, dann verringert sich der Kurswert – man spricht auch vom Dividendenabschlag. Eine Aktie, die keine Beträge an die Aktionäre ausgibt, kann hingegen leichter höher steigen. Der Vorteil von Dividendenausschüttungen liegt darin, dass Du Gewinne mitnehmen kannst, ohne das Wertpapier verkaufen zu müssen. So kann jeder auch ohne Kenntnisse im Börsenhandel passives Einkommen mit Dividenden erzielen. 

Als prägende Figuren von Dividendenstrategien sind Michael B. O’Higgins und Benjamin Graham bekannt. Diese vertreten die Auffassung, dass es am sinnvollsten ist, in Dividendenpapiere zu investieren, welche kontinuierlich den höchsten Betrag ausschütten. Käufe von Coca Cola oder McDonalds sind relativ sicher, auch wenn sich Kursschwankungen nicht vermeiden lassen. Wichtig ist, über genügend Eigenkapital zu verfügen, um auch turbulente Tage an den Börsen Durchzustehen. 

Im Idealfall wirst Du eher selten einen Blick in dein Depot und vertraust auf das Wachstum der Bluechips, in die Du investiert hast. 

Mit Dividenden passives Einkommen erzielen

Dank Niedrigzinsen hat das Sparbuch mittlerweile ausgedient. Glücklicherweise kannst Du heute ohne großen Aufwand passives Einkommen mit Dividenden generieren. Mit Laptop oder Smartphone bewaffnet, eröffnest Du in Windeseile ein Depot und investierst in Aktien, ETFs und Anleihen. Richte dir einen Sparplan ein, um einen Teil deines Gehalts automatisch zu investieren. So kannst Du die Inflation ausgleichen. Dabei versteht es sich von selber, dass Du nur Geld in das Projekt „Börse“ steckst, welches Du nicht benötigst. Sonst kann es nämlich passieren, dass Du in schlechten Marktsituationen deine Papiere abstoßen musst – mit Verlust. Beim Aufbau von passivem Einkommen mit Dividenden ist immer Geduld gefragt. Wenn Du aber einen kühlen Kopf bewahrst und langfristig investierst, stehen deine Erfolgsaussichten aber nicht schlecht.


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